Jagdspezifische Prägungstage

   
 
Jagdspezifische Prägung - der Leitgedanke

Das Ziel der jagdspezifischen Prägungstage ist das Vermitteln eines spielerischen, konsequenten und tiergerechten Umgangs mit dem Jagdhundwelpen, das Anbahnen der sicheren Bindung und der Erziehung, die gezielte Förderung von erwünschten bzw. die Vermeidung von unerwünschten Verhaltensweisen. Es sollen nur dort Verhaltensweisen verstärkt werden, wo der Hund seine geförderten Fähigkeiten später auf der Jagd auch einsetzen kann.

 

Die Lernbereitschaft der Welpen ist in den ersten Lebenswochen naturgemäss am höchsten. In diesen prägenden Wochen muss auch der Hundebesitzer seinen nicht unerheblichen Anteil zur bestmöglichen Wesensentwicklung des Welpen beitragen, denn er selbst bildet die Basis dafür! An den jagdspezifischen Prägungstagen wird der förderliche Umgang mit dem Welpen erklärt und praktisch eingeübt. Spielerisch lernt der Welpe sein künftiges Umfeld, das Revier sowie erlegte Wildtierarten kennen. Dabei wirken meist prägende Lerneffekte im gesamten Geschehen mit: Das ist aktives lebenswichtiges Lernen, das ihm ermöglicht, Lernhürden erfolgreich zu überwinden und Probleme selbstständig lösen zu können.

  Diese besondere Starthilfe hat nicht zum Zweck, aus Jagdhundewelpen bereits frühzeitig exzellente Prüfungshunde zu formen! Vielmehr geht es hier darum, den Welpen spielerisch und freudvoll an zukünftige Aufgaben heranzuführen. Leistungsorientierte Zielsetzungen und die Prüfungsordnung als Massstab führen sehr schnell zur Überforderung des Welpen und haben unweigerlich einen negativen Einfluss auf seine Verhaltensentwicklung. Denn die negativen und unter Druck gemachten Lernerfahrungen verankern sich ebenso wie die positiven im emotionalen Gedächtnis - und zwar ein Leben lang. 
 
  Jolanda Giger   Susanne Ernst   Peter Giger
   
Bedingungen
h
Über uns
h
Literatur
h
Impressum
h
Galerie
h
Links