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Jagdspezifische Prägung - der Leitgedanke
Das Ziel der jagdspezifischen
Prägungstage ist das Vermitteln eines spielerischen, konsequenten
und tiergerechten Umgangs mit dem Jagdhundwelpen, das Anbahnen der
sicheren Bindung und der Erziehung, die gezielte Förderung
von erwünschten bzw. die Vermeidung von unerwünschten
Verhaltensweisen. Es sollen nur dort Verhaltensweisen verstärkt
werden, wo der Hund seine geförderten Fähigkeiten später
auf der Jagd auch einsetzen kann.
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Die Lernbereitschaft
der Welpen ist in den ersten Lebenswochen naturgemäss am höchsten.
In diesen prägenden Wochen muss auch der Hundebesitzer seinen
nicht unerheblichen Anteil zur bestmöglichen Wesensentwicklung
des Welpen beitragen, denn er selbst bildet die Basis dafür!
An den jagdspezifischen Prägungstagen wird der förderliche
Umgang mit dem Welpen erklärt und praktisch eingeübt.
Spielerisch lernt der Welpe sein künftiges Umfeld, das Revier
sowie erlegte Wildtierarten kennen. Dabei wirken meist prägende
Lerneffekte im gesamten Geschehen mit: Das ist aktives lebenswichtiges
Lernen, das ihm ermöglicht, Lernhürden erfolgreich zu
überwinden und Probleme selbstständig lösen zu können.
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Diese
besondere Starthilfe hat nicht zum Zweck, aus Jagdhundewelpen bereits
frühzeitig exzellente Prüfungshunde zu formen! Vielmehr
geht es hier darum, den Welpen spielerisch und freudvoll an zukünftige
Aufgaben heranzuführen. Leistungsorientierte Zielsetzungen und
die Prüfungsordnung als Massstab führen sehr schnell zur
Überforderung des Welpen und haben unweigerlich einen negativen
Einfluss auf seine Verhaltensentwicklung. Denn die negativen und unter
Druck gemachten Lernerfahrungen verankern sich ebenso wie die positiven
im emotionalen Gedächtnis - und zwar ein Leben lang. |
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